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Full text of "Die Sprache der Augen: Vortrag gehalten am 2. März 1885 im Musiksaal der Universität zum Besten ..."

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Das Recht der Uebersetzung bleibt vorbehalten. 



Druck der Thcin'schen Druckerei (Stürtz), Würzburg. 



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Vorwort. 



In dem vorliegenden Vortrag habe ich es mir 
zur Aufgabe gemacht, die Rolle, welche das Auge 
bei der Wiedergabe der seelischen Zustände spielt, 
wissenschaftlich zu untersuchen und die Ergebnisse 
dieser Untersuchung einem grösseren Publikum in 
populärer Form vorzulegen. Der Leser wird aus dem 
Vorgetragenen die Ueberzeugung gewinnen, dass 
gerade über die physiognomische Bedeutung der Augen, 
über die Augensprache, recht bedenkliche Irrthümer 
herrschen und dass das bekannte Wort: „Das Auge 
ist der Spiegel der Seele" wohl ein recht poetisches, 
aber ein wissenschaftlich wenig wahres ist. 

Breslau, März 1885. 

'Professor Dr. Magnus. 






Das dunkle Auge. 49 



Augenfeuers wird nun ohne Weiteres mit einer analogen 
geistigen Eigenschaft identificirt und so kommt das dunkle 
Auge dazu als Repräsentant des feurigen Geistes zu gelten. 
In höchst humoristischer Weise hat hnmermann dies physiog- 
nomische Vorurtheil — und ein solches müssen wir es- im 
Allgemeinen doch wohl nennen — gegeisselt, welches uns 
bei der physiognomischen Beurtheilung der Augenfarbe be- 
herrscht. Er beschreibt nämlich seinen Helden Münchhausen 
wie folgt: „Münchhausen hatte ein blaues und ein braunes 
Auge, welcher Umstand seinem Antlitz einen ungemein 
characteristischen Ausdruck gab, um so characteristischer, 
als, wenn seine Seele voll gemischter Empfindungen war, 
die verschiedenen Elemente solcher Stimmungen gesondert 
in beiden Augen hervortraten. Fühlte er z. B. eine freudige 
Wehmuth, so leuchtete die Freude aus dem braunen Auge, 
die Wehmuth dagegen zitterte im blauen. Denn diesem 
blieben die zarten, dem braunen die starken Gefühle zu- 
gewiesen." 

Aus dem Gesagten geht soviel mit Sicherheit hervor, 
dass die Farbe der Augen für die plastische Darstellung 
der Seelenafifecte nur einen untergeordneten Werth bean- 
spruchen darf und dass auch für die characteristische Re- 
präsentation der geistigen Temperatur des Individuums die 
Augenfärbung nur nebensächliche Bedeutung verlangen darf. 
Höchstens können wir einräumen, dass durch die intensivere 
Spiegelung der Hornhaut dunkler Augen das dunkle Auge 
im Allgemeinen lebhafter und lebendiger erscheint und darum 
für die Verkörperung der Affecte eine grössere Bedeutung 
besitzt, als wie das helle Auge, welches in Folge seiner 
hellen Färbung den Hornhautreflex weniger intensiv in Er- 
scheinung treten lässt. 



50 



Und so wollen wir denn unseren Vortrag mit den sehr 
wahren Worten des bekannten Anatomen Henke schliessen, 
welcher sagt: .,So kommt es denn darauf hinaus , dass in 
besonderen Feinheiten der Reiz und Ausdruck der Augen 
nicht beruhen wird und es bleibt dabei, dass wir in dem, 
was am Auge an und für sich zu sehen ist, von der Wirkung 
seines Eindruckes, insbesondere vom geistigen Ausdrucke 
eigentlich nichts finden, sondern nur ein hübsches Licht- 
und Farbenspiel. Die lebendige Wirkung, welche gleich- 
wohl von diesen Glanzpunkten ausgeht, kann also wohl nur 
in der Art liegen, wie sie bewegt werden, mit einem Worte 
im Blick." 



^ V k V •• «. , 



Neuester Medicinischer Vertag v. J. F. Bergmann in Wiesbaden. 



Die 

Fettleibigkeit — „Corpulenz" 

und ihre Behandlung 

nach physiologischen Grundsätzen. 

Von 

Dr. W. Ebstein, 

o. ö. Professor u. Dircctor der medicinischen Klinik zu Göttingen. 
Sechste Auflage. — Preis: 2 Mh. Gebunden'. 2Mk.50Pf, 

Diese Schrift dürfte wesentlich dazu beitragen, die Banting- und ver- 
wandte gegen die Fettleibigkeit empfohlene Kuren, welche oft die nachtheiligsten 
Folgen für die Kranken haben, immer mehr zu verdrängen; sie empfiehlt eine 
Behandlungsmethode der Fettleibigkeit, welche den Anforderungen an 
eine ges undh eit sgemä ss e Lebensweise durchaus entspricht 
und vom besten Erfolge begleitet ist. 

'^^^ Die Bedeutung der Schrift wolle man auch daraus er- 
kennen, dass binnen Jahresfrist sechs starke Auflagen erscheinen 
mussten, um der Nachfrage zu genügen, und dass bereits eine 
französische, zwei englische, eine dänische und eine schwedische 
Uebersetzung herausgegeben wurden. ZUZ 



Als Nachtrag dazu ist soeben erschienen: 

Fett oder Kohlenhydrate? 

Zur Abwehr in der Frage: 
„Die Fettleibigkeit und ihre Behandlung", 

— Preis 60 Pfennige. — — 



Ueber Wasserentziehung bei fettentziehenden Kuren. 

Eine historisch-kritische Studie. Von Dr. Wilh. Ebstein, Professor 
und Director der Medicinischen Klinik zu Göttingen. 
Preis: 1 Mark 20 Pf.